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Bloß keine Geheimratsecken!

Kennzeichen und Entwicklung von Anlagebedingten Haarausfall bei Männern

Was ist anlagebedingter Haarausfall?

Der Verlust von 80 bis 100 Haaren am Tag ist völlig normal. Fallen aber über einen längeren Zeitraum täglich mehr als 100 Haare aus und wird das Haar immer feiner, flaumartiger und kraftloser, spricht man von Haarausfall. Die am häufigsten auftretende Form, der sogenannte anlagebedingte Haarausfall, ist genetisch bedingt, wird also von Eltern oder Großeltern vererbt. Dieser wird häufig auch als erblich bzw. hormonell bedingter Haarausfall oder androgenetische Alopezie bezeichnet und betrifft in erster Linie Männer. Aber auch Frauen können anlagebedingten Haarausfall entwickeln, wenn auch deutlich seltener als Männer.

Anlagebedingter Haarausfall verläuft schleichend: Erste Anzeichen können sich bei Männern bereits ab dem 16. Lebensjahr zeigen. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko und bis zum 70. Lebensjahr sind ca. 80 % der europäischen Männer davon betroffen. Der Haarverlust verläuft dabei nach einem charakteristischen Muster:

Das Haar beginnt sich zunächst an der Stirn zu lichten, der Haaransatz geht zurück und es entstehen die sogenannten Geheimratsecken. Im weiteren Verlauf wird das Haar auch im Hinterkopfbereich zunehmend dünner und ehemals kräftiges, gesundes Haar wächst nur noch flaumartig und kraftlos nach. Die betroffenen Areale weiten sich mit den Jahren immer weiter aus. 

Typischer Verlauf von erblich bedingtem Haarausfall bei Männern
Typischer Verlauf von erblich bedingtem Haarausfall bei Männern

Das Haarwachstum und die Haarerneuerung werden von der Aktivität der Haarfollikel bestimmt. Diese Follikel erzeugen während des gesamten Lebens ca. 20 bis 25 aufeinander folgende Haarzyklen. Jeder Haarzyklus besteht normalerweise aus einer 3-jährigen Wachstumsphase (Anagenphase), einer 3-wöchigen Übergangsphase (Katagenphase) und einer 3-monatigen Ruhephase (Telogenphase) und endet mit dem Ausfall des Haares (Exogen). Die Haarfollikel der von anlagebedingtem Haarausfall betroffenen Männer reagieren aufgrund der genetischen Prädisposition überempfindlich auf Androgene (männliche Geschlechtshormone).
    
Dadurch kommt es zu einer schlechteren Nährstoffversorgung und damit zu einer Verkürzung der Wachstumsphase der Haare und einer Rückbildung (Schrumpfung) der Haarfollikel. Dieser Prozess verläuft schleichend, das Haar wird mit der Zeit immer dünner bis hin zum vollständigen Haarverlust. Anlagebedingter Haarausfall ist irreversibel, da die Schrumpfung der Haarfollikel nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Aus diesem Grund sollte es möglichst frühzeitig behandelt werden. Ziel einer Behandlung ist es, den Fortschritt des Haarverlustes und die Rückbildung der Haarfollikel zu stoppen und so dem Haarausfall entgegenzuwirken. Bei einem rechtzeitigen Behandlungsbeginn sind die Erfolgsaussichten gut.

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