Unsere Webseite verwendet Cookies um die Funktionalität und Nutzung unserer Webseite zu optimieren. Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen. Durch weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Cookies akzeptieren
skip_navigation

Raue, rissige Haut trotz Pflege?

Ursachen und Entwicklung von ausgetrockneter Haut

Wie entsteht trockene Haut?

Damit sich ein Mensch in seiner Haut rundum wohlfühlt, muss die Haut gesund sein: Eine gesunde, normale Haut fühlt sich glatt und sanft an, sie ist elastisch und geschmeidig. Aber dieses großflächige Organ ist nicht nur unsere Oberfläche, sondern auch eine wichtige Schutzschicht des Körpers, die Fremdkörper und schädliche Einflüsse wie Allergene oder Bakterien von außen abwehrt. 

Sehr viele Menschen leiden indessen unter permanent trockener Haut, der so genannten Xerose: Während die gesunde Haut ihren Feuchtigkeitshaushalt selbst reguliert, ist dieser Prozess bei einer Xerose gestört. Sie wird nicht ausreichend mit Hautfett versorgt. Die Haut ist trocken und rau und wenn man an ihr reibt, lösen sich feine Hautschüppchen. Sie wird rissig und rötet sich, beginnt zu spannen und zu jucken. Und sie wird anfälliger gegenüber äußeren Reizen, so dass sich Folgeerkrankungen wie Ekzeme ausbilden können. Außerdem fördert trockene Haut das Auftreten einer Schuppenflechte.

Wie entsteht und entwickelt sich eine Xerose?

Eine Xerose kann zahlreiche und vielfältige Ursachen haben. Sie kann von Umweltfaktoren ausgelöst werden oder die Begleiterscheinung einer weiteren Erkrankung sein. Immer liegt ihr jedoch eine Störung der natürlichen Wasser-Fett-Versorgung (Hydrolipidsystem) zugrunde, die die gesunde Haut vor dem Austrocknen schützt. Experten unterscheiden zwischen „angeborener“ und „erworbener“ Xerose.

Bei der angeborenen Xerose ist der Selbstregulierungsprozess der Haut von innen gestört. Das klassische Krankheitsbeispiel ist die Neurodermitis. Aber auch bei der seltenen Erbkrankheit Ichthyose (Fischschuppenkrankheit) und bei Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus, Gallen-, Leber- oder Nierenkrankheiten  gilt die Hauttrockenheit als ein typisches Symptom. 

Eine „erworbene“ Xerose wiederum wird durch den Alterungsprozess der Haut verursacht. Im Alter wird die Haut dünner und die Talgdrüsen produzieren weniger Fett. Die „erworbene“ Xerose wird von verschiedenen äußeren Faktoren verursacht, wie zum Beispiel:

  • Klimatische Einflüsse wie Kälte, Sonne, Wind,
  • Den längeren Aufenthalt in trockener Heizungsluft,
  • Berufsspezifische Hautbelastungen (Frisör, Bäckerei, Gaststätten, Baugewerbe),
  • Extremes Sonnenbaden,
  • Häufiges Baden oder Duschen oder die
  • Zu großzügige Verwendung ungeeigneter Pflegepräparate, die die Haut austrocknen.

Wird die gesunde Haut über längere Zeit starken Reizen ausgesetzt, kann sie den Feuchtigkeitsverlust nicht mehr selbst regulieren. Ihre Barrierefunktion wird gestört und sie wird durchlässiger für Schadstoffe, Allergene und Erreger. In der Folge können Erkrankungen wie eine Schuppenflechte (Psoriasis), ein Austrocknungsekzem oder ein allergisches Kontaktekzem auftreten

Wenn der Wasser-Fett-Haushalt aus dem Gleichgewicht gerät

Die äußerste Schicht der Oberhaut (Epidermis), die so genannte Hornschicht, besteht aus Lipiden (Fett), die zwischen abgestorbenen Hornzellen (Korneozyten) lagern und diese zusammenhalten – wie Mörtel die Backsteine einer Mauer. Diese Lipide sind entscheidend für die Speicherung von Feuchtigkeit und damit auch für das Binden von Wasser in der Haut. Sie werden in den Talgdrüsen gebildet. Bei einer Xerose wirken zwei Mechanismen zusammen: Durch die Unterversorgung mit Lipiden sinkt der Wassergehalt in der Hornschicht und gleichzeitig steigt die Anzahl der toten Hornzellen. Die Hornschicht verliert ihre Geschmeidigkeit, die Haut wird spröde, rötet sich und beginnt zu jucken. Sie wird durchlässiger für „Angriffe“ von außen, Allergene, Schadstoffe, Keime usw. Kurz gesagt: Die „Mauer“ wird brüchig, sie schützt nicht mehr.

Skizze von intakter und gestörter Hautschicht
1. Intakte Haut mit ausgeglichenem Feuchtigkeitshaushalt und wirksamem Schadstoff- und Bakterienschutz
2. Angegriffene Haut trocknet aus und lässt Schadstoffe und Bakterien leichter eindringen
Dexeryl Trockene Haut bei Neurodermitis

Dexeryl®

Medizinische Hautpflege für die ganze Familie