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Bloß nicht rot werden!

Ursprung und Entwicklung von Hautrötungen und Rosacea

Was ist Rosacea?

Bei Rosacea handelt es sich um eine erblich bedingte und keinesfalls ansteckende Hauterkrankung, die meist erst jenseits des 3. Lebensjahrzehnts ausbricht. Die meisten Betroffenen haben bereits den 50. Geburtstag hinter sich.

Noch immer aber landen Rosacea-Patienten häufig in der Schublade, gern einmal ein Gläschen über den Durst zu trinken. Weit gefehlt – denn die typischen Krankheitszeichen wie Gesichtsrötung und die als „Knollennase“ bezeichnete rote und verdickte Nase haben meist ganz andere Ursachen. Auch zu Akne hat Rosacea keine Verbindung, auch wenn die Bezeichnung „Akne rosacea“ fälschlicherweise noch immer etabliert ist. Denn bei Rosacea fehlen die aknetypischen Hauterscheinungen wie Verhornungsstörungen und Mitesserbildung.

Rosacea: Die Haut blüht rot auf

Übersetzt bedeutet Rosacea so viel wie „ Rosenblütchen“ – angelehnt an die krankheitstypische Gesichtsrötung. Die entsteht durch eine erhöhte Hautdurchblutung und dadurch krankhaft erweiterte Blutgefäße, die die Haut rot „aufblühen“ lassen. Manchmal kommen phasenweise auch noch Entzündungen hinzu, die Eiterbläschen und Pusteln verursachen und auch Hautverdickungen hervorrufen können. Trotzdem: Mit Akne hat dies alles nichts zu tun! In manchen Fällen greift das Krankheitsgeschehen auch auf die Nase über, was dann auch dort zu Entzündungen und Veränderungen führen kann. Und bei einigen Patienten weitet sich die Entzündung auf die Augen (Augenlidränder, Bindehäute) aus.

Verschiedene Schweregrade

Mit der Zeit kann sich aus den gelegentlichen Flushs eine dauerhafte Gesichtsrötung entwickeln – nämlich dann, wenn die verstärkte Durchblutung die feinen Gesichtsäderchen dauerhaft erweitert hat. Diese erweiterten Äderchen – Teleangiektasien genannt – machen sich als kurze rote Linien unter der Haut bemerkbar, vor allem in der Nähe von Talgdrüsen. Hautärzte bezeichnen dies als Stadium I der Rosacea, manche Patienten neigen dabei auch zu Gesichtschwellungen (Ödemen), zu rauer Haut oder Hautabschuppungen, andere klagen über ein stechendes, brennendes Gefühl.

Wie entsteht und entwickelt sich Rosacea?

Die genauen Ursachen für das Auftreten von Rosacea sind bis heute noch nicht eindeutig geklärt. Rein statistisch trifft die Erkrankung eher Frauen als Männer. Fest steht aber, dass die genetische Mitgift eine Rolle spielt: Denn die Neigung, auf verschiedene Reize mit Gesichtsrötungen zu reagieren – die so genannte Rosacea-Diathese – wird manchen schlichtweg in die Wiege gelegt. Dann reicht manchmal schon eine Kleinigkeit aus, um eine solche auch als „Flush“ bezeichnete vorübergehende Rötung hervorzurufen, die sich V-förmig bis auf den Hals-Brust-Bereich ausdehnen kann.

 

Typische Auslöser von Gesichtsrötungen:

  • Sonne
  • Gefühlsregungen, Stress
  • Scharfe Speisen, heiße Getränke, Alkohol
  • Körperliche Anstrengung
  • Heißes Bad, Sauna
  • Temperaturreize (zu heiß oder zu kalt, plötzliche Wechsel)

Eine heftig erblühte Rosacea mit eitrigen Pusteln ruft bei manchen Mitmenschen die Angst hervor, sich anzustecken. Völlig zu Unrecht – Rosacea ist nicht ansteckend, auch nicht bei direktem körperlichen Kontakt!
Im ersten Stadium zeigt sich eine starke Rötung verschiedener Hautpartien, vor allem im Gesichtsbereich.

Im Stadium II der Erkrankung kommen zur dauerhaften Gesichtsröte entzündliche Pusteln und/ oder Papeln hinzu. Daher stammt auch der Trugschluss, dass Rosacea etwas mit Akne zu tun habe. Nach der Abheilung können kleine Narben zurückbleiben.

Beim Stadium III treten entzündete Knötchen und Knoten auf, die Haut ist verdickt und großporig, das Bindegewebe angeschwollen. Dies kann zur so genannten Rosacea phymatosa führen, der besagten „Knollennase“.

Behandlung von Rosacea mit Rosiced®

ROSICED® 

Rote Karte für Rosacea

Patientenbroschüre Rosacea