Unsere Webseite verwendet Cookies um die Funktionalität und Nutzung unserer Webseite zu optimieren. Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen. Durch weitere Nutzung dieser Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Cookies akzeptieren
skip_navigation

Wie bekomme ich eine reine Haut?

Unterschiedliche Formen und Ursachen von Akne

Was ist Akne?

Fast alle Jugendlichen und junge Erwachsene kennen das Problem: Pünktlich zu Beginn der Pubertät fängt es auf der Haut an zu sprießen. Komedonen (Mitesser), Papeln (leichte Entzündungen), Pusteln (Eiterbläschen) sowie schmerzhafte Knoten breiten sich aus. Auch Erwachsene jeden Alters leiden zunehmend unter der weltweit häufigsten Hauterkrankung. Akne ist eine entzündliche Erkrankung der Talgdrüsen, genauer gesagt der Talgdrüsenfollikel in der Haut. Talgdrüsenfollikel befinden sich in großer Zahl im Gesicht (ca. 900/cm2) aber auch an Brust, Rücken und der Außenseite der Oberarme (ca. 100 cm2 am Körper). Gesunde Talgdrüsenfollikel bestehen aus locker geschichteten Hornzellen, die sich in regelmäßigen Abständen lösen und mit dem Hauttalg (Sebum) durch den Follikelkanal an die Hautoberfläche wandern. Bei Akne ist dieser Vorgang gestört, der Hauttalg staut sich und das Immunsystem reagiert mit Entzündungen.

Akne ist nicht ansteckend, jedoch je nach Schweregrad für die Betroffenen schmerzhaft und unangenehm. Auch die seelischen Auswirkungen sind, gerade bei Jugendlichen, nicht zu unterschätzen.

Wie entsteht Akne?

Auch wenn die Ursachen der Akneerkrankung noch nicht vollständig erforscht sind, so lässt sich doch eines ganz sicher ausschließen: die im Volksglauben kursierenden Mythen über mangelnde Körperhygiene sind keinesfalls an der Entstehung von Akne beteiligt. Es sind vielfältige Faktoren und komplexe immunologische Prozesse, die zu einer Akneerkrankung führen. Dazu gehören die genetische Veranlagung, Stoffwechselvorgänge wie die Ausschüttung männlicher Sexualhormone (Androgene) und Bakterien. Unter Umständen aber auch äußerliche und beeinflussbare Faktoren wie Kosmetika, Medikamente, Rauchen oder die Ernährung.

Auslöser von Akne ist eine hormonell bedingte erhöhte Produktion von Hauttalg bei gleichzeitig vermehrter Bildung von Hornzellen im Talgdrüsenfollikel. Die abgestoßenen Hornzellen kleben aneinander und verstopfen den Follikelkanal und damit den Weg nach draußen. Der Follikelkanal erweitert sich ballonartig und es entsteht ein Pfropf (Mikrokomedo). So kann der Talg nicht an die Oberfläche fließen. Er staut sich und es entstehen offene oder geschlossene Mitesser (Komedonen).

Der in den Komedonen aufgestaute Hauttalg ist ein idealer Nährboden für Bakterien. Hier vermehren sich vor allem die Propionibakterien, die – als Teil der natürlichen Bakterienbesiedlung der Haut – normalerweise völlig harmlos sind. Nun bilden sie das Enzym „Lipase“, um das Talgdrüsensekret abbauen zu können. Dabei werden toxische Substanzen freigesetzt, die stark entzündlich wirken und die sichtbaren Erscheinungen der Akne, wie Papeln, Pusteln und Knoten, begünstigen.

Akne wird nach Ursache, Ausprägung, Schweregrad oder Lebensalter klassifiziert:

  • Acne vulgaris: Die häufigste Form tritt, bedingt durch verstärkten Androgeneinfluss, während der Pubertät auf und klingt nach dem 25. Lebensjahr in der Regel wieder ab. Eine Narbenbildung ist nicht zu befürchten.
  • Acne papulopustulosa: Es dominieren Papeln (leichte Entzündungen) und Pusteln, vereinzelt auch Mitesser (Komedonen). Die Gefahr zurückbleibender Narben als Folge der Entzündungsprozesse besteht.
  • Acne conglobata: Schmerzhafte Knoten, Fistelkomedonen, Papeln, Pusteln und großflächige Rötungen dominieren diese stark entzündliche Akneform. In der Folge droht starke Vernarbung.
  • Acne cosmetica (Kosmetikakne): Kleine, dichtstehende Komedonen auf Stirn, Kinn, Wangen, die sich als Reaktion auf bestimmte (komedogene) Kosmetika bilden.
  • Mallorca-Akne: Diese Akneform wird von extremer UVA-Bestrahlung ausgelöst, tritt also nach übermäßigem Sonnenbaden auf und ist eigentlich keine richtige Akne. Es bilden sich hartnäckige Knötchen, vor allem an den talgdrüsenreichen Körperstellen. Oft fehlen Komedonen und Pusteln.
  • Chlorakne („Berufsakne“): Öle, Chlor, Teer und viele weitere Chemikalien können diese Form der Akne auslösen, weil sich dabei große, dicht stehende Komedonen, die meistens jedoch nicht entzündlich sind, bilden.
  • Medikamentenakne: Diese Form der Akne wird durch barbiturat-, lithium- oder kortikosteroidhaltige Medikamente ausgelöst aber auch durch erhöhte Dosen an Anabolika und den Vitaminen B6, B12 oder D2, weil diese die Ausschüttung männlicher Sexualhormone fördern.
  • Acne neonatorum (Neugeborenenakne): Die Komedonen und Papulopusteln auf Stirn und Wangen des Säuglings verschwinden narbenlos innerhalb weniger Monate. Diese Form der Akne ist selten.
  • Acne arteficialis (Knibbelakne): Eine Form der Akne, die durch äußere Verletzungen verursacht wird und meist bei jungen Frauen auftritt. Kleinste Hautunreinheiten werden mit Fingernägeln und anderen Instrumenten zwanghaft bearbeitet. Ergebnis dieser Behandlung sind Abschürfungen, Verletzungen und Narbenbildung. Diese Akneform ist eine ernstzunehmende, psychische Erkrankung, die unbedingt mit professioneller Hilfe behandelt werden sollte.
Produktbild der AIROL Creme

AIROL®

Das bewährte Komedolytikum gegen Akne